Reisetipps und Beobachtungen

  • Bezahlen: Wir haben nur einmal ca. 150 $ bar behoben. Ganz selten oder auch bei Kleinbeträgen kann man mitunter nur bar zahlen. Kleinigkeiten zahlten wir ab und zu bewusst bar, damit man das Wechselgeld dann als Trinkgeld im Hotel verwenden kann (2 bis 3 Dollar pro Tag). Bei AirBnb scheint kein Trinkgeld üblich zu sein.
  • Restaurant: Dort zahlten wir immer mit Kreditkarte. Das Trinkgeld im Rahmen von 15 bis 20% haben wir ausgerechnet und auf der Rechnung entsprechend ergänzt. Manche lassen das Trinkgeld auch in bar liegen. Die Rechnung kommt stets schnell und ungefragt, auch wenn man stattdessen vielleicht lieber noch einen Nachtisch bestellen würde. Vielleicht ist es üblich das Dessert gleich zu Beginn mitzubestellen?
  • AirBnb: Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir waren ca. zur Hälfte in AirBnb, zur anderen Hälfte in normalen Hotels/Motels. Nur 3 Unterkünfte haben wir vorgebucht, die anderen alle online (oder vereinzelt per Telefon) von unterwegs 1-3 Tage im voraus. Tripadvisor war hilfreich.
  • Laute Unterkünfte: Generell waren fast alle Unterkünfte in der Nacht relativ laut: Entweder surrte ein Kühlschrank, oder eine laute Klimaanlage schaltet sich spontan ein, Wasser tost irgendwo, die Räume sind allesamt hellhörig und auch die Fenster meist wenig schallisoliert. Für Zicken wie mich sind Ohrenstöpsel nicht verkehrt!
  • Verkehr: Die Amis fahren recht entspannt und gleichmäßig. Mit Tempomat ist man meist sehr gemütlich unterwegs. Das Reissverschluss-Einordnen bzw. das Stehenbleiben von Autofahrern für Fußgänger klappt meist besser als bei uns. Im Stadtverkehr geht es dafür teilweise wild zu, da wird gehupt und gemotzt. Und wenn es mir gestattet ist: Komische Gestalten gibt es mehr als wie bei uns. Dass die Amis meist riesige Kübel fahren, ist bereits allseits bekannt. Sehr häufig sieht man den Toyota Prius (Hybrid) und generell Autos in der Farbe Metallic-Gold.
  • Datenroaming: Ich habe vorab 250 MB Auslands-Datenroaming bestellt und davon ca. 140 MB verbraucht (ohne zu sparen). Sehr praktisch vor allem für Google Maps bei der Navigation oder wenn man mal ein bestimmtes Restaurant oder einen Supermarkt in der Nähe sucht. Wobei in den Unterkünften natürlich fast immer kostenlos WLAN verfügbar ist.
  • Smalltalk: Man wird viel öfter angesprochen als bei uns "zu Hause". Der Typ hinter uns an der Supermarktkassa fragt was wir vorhaben weil wir kanisterweise Wasser kaufen, oder am Frühstückstisch beim Motel wenn wer mitbekommt dass wir nicht von hier sind. Sehr freundlich und nett, und oft gibt es auch nützliche Infos.
  • Genereller Eindruck: Das Straßen-/Ortsbild wirkt auf mich als Mitteleuropäer relativ abstoßend. Überall riesige hohe Schilder, überall liegt/steht Plunder rum, viel Müll auf der Straße, Häuser alle in simpler Leichtbauweise. Viele Restaurants von außen sehr wenig einladend, von innen auch oft nicht viel besser. Was über die Qualität des Essens aber nichts aussagen muss. Aber so das schick präsentierte Cafe im Ortszentrum wie bei uns -- Fehlanzeige!
  • wir fuhren an vielem witzigen, interessantem und schönen vorbei, ohne Gelegenheit für ein Foto zu haben. Sei es eine absurde Zusammenstellung der typischen Briefkästen, fantastisch geschweißte Metall-Tiere, oder einfach absurd dekorierte kleine Häuschen...