Schottland 2015, Tag 4

Der Wetterbericht ist gut, und wir wollen den Tag der nördlichen Halbinsel (Trotternish) widmen, beginnend mit dem berühmten Old Man of Storr. Doch zuvor noch zwei Außen-Bilder von unserer netten Unterkunft:

Zu Beginn hüllt sich die Felsnadel in düsteren Nebel, der Gipfel Storr links davon (der auch noch bestiegen wird) hüllt sich sogar in Schnee. Doch während der Wanderung haben wir fast immer Sonne -- nur einmal kurz durch einen kleinen Schneesturm (mit wenig Schnee und viel Wind) unterbrochen. Aber Sturm ist eigentlich fast immer, nennenswert ist somit eigentlich nur der Schnee. Im Unterschied zu den meisten Touris gehen wir als wackere Alpinisten weiter bis auf den Storr selbst, siehe Karte im letzten Bild (OpenStreetMap).

Dazu ein paar Hinweise für Nachahmer (siehe Karte): Bei der gezackten Linie könnte man wahrscheinlich abkürzen. 2 Leute gingen da im Abstieg runter. Wir nahmen den langen "Schlenker". Von hier weg bis zum Rufezeichen übrigens so gut wie keine Wegspuren. Wer hier meint, einen bequem markierten Wanderweg vorzufinden, nur weil in OpenStreetMap eine Route eingezeichnet ist, der irrt gewaltig! Die Schlüsselstelle (SAC T3, würde ich sagen) ist beim Rufezeichen, dort ist es etwas steiler, es geht einem Bach entlang runter. Auf ein paar Metern kann man ggf. die Hände brauchen. Aber richtig "Klettern" ist es natürlich nicht. Vor der Straße wird es dann etwas gatschig, und es wartet ein Stacheldraht-Zaun, wir haben kurz nach einer passierbaren Stelle gesucht. Am Ende kurz der Straße entlang zum Parkplatz.

Wir fahren weiter zu Kilt Rock samt Wasserfall, was jedoch bei Nachmittagssonne und dem eingeschränkten Viewpoint nicht mit dem Old Man mithalten kann. Da gefällt mir die wilde Brandung unten besser. Dann noch eine kleine Wanderung bei schöner Abendsonne, bei der wir eine Stelle passieren wo es angeblich Dinosaurier-Spuren zu sehen gibt. Doch trotz (halbwegs) Ebbe finden wir nichts. Dann müssen wir ohnehin schon wieder nach Portree hudeln, wo die Kollegen inzwischen schon für's Dinner reserviert haben (im Granary, sehr lecker).