Schottland 2015, Tag 6

Wir fuhren nach Elgol, von wo uns eine Kreuzung aus Schlauchboot und richtigem Boot rasant zum Loch Coruisk brachte. Die Sitzgelegenheit war sehr stylisch, eine Art Sattel mit Lehne und Haltegriff. Kurz vor dem Ziel gab es noch einige Seehunde zu bewundern. Beim 1. Bild wirken sie wie luftgefüllt, das Exemplar in Bild 2 mag es am liebsten halbtrocken. Da von oben alles schöner ist, machen wir uns an die Besteigung des Sgurr na Stri, von dem es den berühmten Tiefblick geben soll. Der kurze Fluss verbindet übrigens einen See mit dem Meer. Die letzten 4 Bilder sind von der Rückfahrt mit dem Boot, inkl. dem erklommenen (Doppel)Gipfel.

Für Nachahmer (siehe Karte in letztem Bild): Wir folgen via GPS einem Weg von OpenStreetMap, die Wegspuren sind bald nicht mehr erkennbar. Wir nehmen eine Abkürzung (punktiert) weil das Gelände recht einfach ist. Dann gibt es Richtung Gipfel wieder Wegspuren, bis sie sich verlieren und auch irgendwann die Route von OpenStreetMap endet. Es gibt nun verschiedene Varianten zum Gipfel, das Gelände ist recht einfach. Praktisch ist aber schon, wenn ein GPS Auskunft gibt wo der Gipfel liegt. Es handelt sich um einen Doppelgipfel, wir wählen den mit dem größeren Steinmännle, welcher auch den besseren Tiefblick verspricht. Von der Schwierigkeit vielleicht SAC T3 oder T4. Hände brauchts bei guter Routenwahl aber keine und ausgesetzt ist's dann auch nicht.

Zurück bei Elgol gibt es dann Tafoni zu bewundern. Ein Bild davon hat es immerhin in den Tafoni-Artikel von Wikipedia geschafft! Einfach vom Bootanleger über den blockigen Strand ein paar Minuten nach Norden, man sieht die Feldwand schon von weitem. Beim Rückweg nehmen wir Cill Chriosd mit, eine Art alter Friedhof mit Ruine, von Schafen bevölkert.