Schottland 2015, Tag 7

Der Wetterbericht ist schlecht, und er liegt goldrichtig. Doch wir sind ja nicht zum Vergnügen hier! Auf geht's um den Westen und Norden von Trotternish zu besichtigen. Zuerst geht es zum Fairy Glen. Obwohl es sich dabei nur um ein kleines Gebiet mit ein paar Hügeln und 1-2 Felsen handelt, ist die Landschaft sehr reizvoll und wirkt fast "unnatürlich inszenziert". Der Regen lässt die Grün- und Orangetöne schön zur Geltung kommen. Zum Fotografieren braucht es 2 Leute. Einer macht Regenschutz mit dem Regenschirm, wobei der Regen freilich nicht von oben kommt. Ein Schirm musste durch eine Windböe leider sein Leben lassen.

Bei einem Halt hatten wir den Rekord-Wind der ganzen Reise. Man konnte sich richtig in den Wind hineinlehnen, er schob einen förmlich den Hang hinauf. Beim Rückweg peitschte er einem die Regentropfen wie Nadelstiche ins Gesicht, so dass man kaum glauben wollte dass es nur flüssiges Wasser ist.

Beim Quiraing wollten wir eigentlich eine größere Wanderung unternehmen, aber wir beließen es bei ein paar Fotos direkt beim Parkplatz.

Im Anschluss guckten wir nochmal zu den Dino-Fußspuren, weil angeblich noch mehr Ebbe sein sollte, doch auch diesmal wurden wir nicht fündig. Beim Rückweg hüllt sich der Old Man of Storr in mystischen Nebel, so dass man sich seine wahre Höhe beliebig vorstellen kann. :-)