Anreise

Von Zürich via Frankfurt ging es nach Seattle. Beim Flug über Kanada fiel eine unglaubliche Zahl von kleinen kleinen Seen auf, es müssen tausende gewesen sein. Über den USA konnte man bereits einige der Waldbrände ausmachen, die dort wüteten. Den langen Flug überstanden wir recht gut, am mühsamsten war der Abschnitt von der Landung bis wir endlich im Mietwagen saßen. Eine Warteschlange nach der anderen, mit diversen unfreundlicher Beamten. Auch für den Mietwagen musste man Schlangestehen. Zeit um zu versuchen uns ein dickeres Auto oder div. Zusatzversicherungen aufzuschwatzen war aber reichlich vorhanden (Alamo). Generell zur Einreise: Man fühlt sich nicht gerade willkommen!

Wir fuhren zu unserem ausgesprochen netten Guesthouse in Seattle (Foxglove Guesthouse), dösten kurz und stillten den Hunger bei einem sehr leckeren aber teuren Griechen. Das war auch schon alles was es zum Anreisetag zu sagen gibt.

 

Tag 1: Seattle

Nach einem feinen Frühstück im Guesthouse marschierten wir zu einer sehr zweifelhaften Sehenswürdigkeit: Der Gum-Wall! Ekelhaft und fantastisch!

Gleich nebenan stolperten wir über den Pike-Place-Market. Dieser ist sowohl von innen und auch außen sehr sehenswert. Im inneren ist es stellenweise ein kurioses Chaos aus Gängen, Stockwerken und Abzweigungen. Im Außenbereich wurde ein niedlicher Glaskürbis erworben (letztes Bild).

Nächster Halt: Chihuly Garden and Glass. Eine bombastische Zelebration von Farben und Formen aus Glas. Visuell sehr beeindruckend:

Es folgte eine Liftfahrt auf die bekannte Space-Needle. Viel Schlangestehen und dann hald ein mäßig interessanter Ausblick von oben. Am witztigsten war noch das EMP-Museum von oben. Das erwischt man aber nur während der Fahrt im richtigen Lift, denn von ganz oben ist einem der Blick direkt nach unten verwehrt.

Für das besagte EMP-Museum fehlte uns Zeit und Geld, und so marschierten wir nur einmal schnell drumherum. Letztes Bild: Offenbar gab es einen Anbieter der Touren mit einem Amphibienfahrzeug anbot. Die machten so richtig Party in ihren Gefährten: Sehr witzig wie die johlende Meute begleitet von stupiden Beats vorbeifuhr. :-) Das war es dann auch schon. Primär war ja Seattle nur als Jetlag-Erholungs-Station geplant. Wir dachten uns dann noch dass ein 2. Tag ggf. nicht verkehrt gewesen wäre.