Tag 10: Coos Bay

Das Tagesmotto waren die geologischen Absurditäten, welche sich "Concretions" nennen. Die erste Location ist der Sunset Bay State Park. Auf der linken Seite des Strandes kann man dem Ufer entlangkraxeln, was ganz nett ist. Ob es bei maximaler Flut auch möglich ist, kann ich nicht sagen. Man kommt nach einiger Zeit jedenfalls zu einem weiteren Strand, wo ein etwas versteckter und steiler Pfad wieder nach oben führt und man zurück zum Parkplatz spazieren kann. Letztes Bild: Vereinzelte Sonnenstrahlen in einen Tümpel offenbaren Wasserschichten mit verschiedenen Färbungen -- zumindest ist das meine Theorie. Auf den beiden Bilder davor gibt es einen Einsiedlerkrebs und einen verschwommenen Standard-Krebs zu bewundern.

Nächster Halt: Shore Acres State Park. Wenn man beim Parkplatz rechts läuft, kommt man zu einigen Etagen interessantem Fels, die man ablaufen bzw. einfach abklettern kann. Beim Weiterweg zur nächsten Location gab es noch überraschend eine Gartenanlage, wo das Eichhorn abgelichtet wurde (letztes Bild). Vom Garten gibt es natürlich keine Bilder, da Fels viel interessanter ist. Ach ja, Wale konnte man quasi direkt vom Parkplatz auch beobachten. Aber recht weit weg. Im Grunde sah man nur die Föntäne und danach ein bisschen Schwarz oder den Hauch einer Schwanzflosse. Aber selbst mit Tele machten Fotos nur wenig Sinn.

Obwohl Tsuki schon schwächelte, schleifte ich sie noch weiter zum Simpson Beach. Auf der rechten Seite konnte man etwas herumkraxeln und recht interessanten Fels bewundern (auf den ersten beiden Fotos sieht man mich, wenn man genau schaut). Auf der linken Seite gab es absurde Einschlüsse (siehe die beiden Fotos vor dem Rotwild): In regelmäßigem Abständen waren direkt am Boden "Felseinschlüsse". Diese waren abgebrochen, setzten sich aber ganz klar weiter oben in der Wand fort (sieht man leider nicht in den Fotos). Soetwas habe ich noch nie gesehen. Eine Erklärung würde mich brennend interessieren. Brontosaurus-Brustkasten, oder was?! Nachdem wir den Strand verließen, lief uns noch Rotwild über den Weg.

Wir fuhren dann noch weiter nach "hinten", wo es beim End- und Umkehrpunkt eine Aussichtsstelle gab. Es gab Seelöwen und Wale zu sehen. Beim Rückweg blieben wir dann nochmal stehen: Es gab eine Stelle wo man den Seelöwen noch näher war und ihr Lärm und Gestank schon recht deutlich wurden. ;-) Am Abend hatten wir dann ausnahmsweise mal wirklich keine Lust auf Sunset-Foto-Stress, und so schwänzten wir eiskalt den Sonnenuntergang und mampften stattdessen in aller Ruhe beim EZ Thai.