Tag 12: Von Coos Bay zum Redwood-Nationalpark

Vorbei an diversen Schildern erreichen wir schließlich Kalifornien. Kurz in ein einfaches Motel einchecken, und weiter geht es zum Redwood Nationalpark. Wobei das Areal eigentlich eher ein verwirrendes Konglomerat aus unzähligen State-Parks und einem Nationalpark ist, recht konfus, kaum kaum zu sagen wo nun die "Highlights" sind. Die Redwoods sind die höchsten Bäume die es gibt, jedoch nicht die dicksten. Zu den dicksten kommen wir später noch, keine Sorge. In allen Baumbildern versteckt sich auch Tsuki oder ich, also bitte genau hinschauen! ;-) Wir bleiben nur kurz, wir kommen morgen ohnehin nochmal her.

Dann geht es über eine kurvige Dirt-Road durch tiefsten Wald zum Fern Canyon. Gegen Ende warten sogar noch einige Furten auf uns, wo ich doch tatsächlich aussteige und versuche Tsuki auf der Idealroute durchzufuchteln, doch sie ignoriert mich ohnehin. Der Canyon ist sehr hübsch, doch fotografisch schwierig. Licht ist Mangelware, und fürs Stativ bin ich meist zu faul. Zwei der Bilder sind spaßhalber sehr stark bearbeitet. Beim "Ausgang" angelangt, steht die Sonne schon tief und erzeugt Kitsch-Stimmung pur, die mich ein wenig an so alte Landschaftsmalereien erinnert.

Beim Parkplatz zum Fern Canyon gibt es auch gleich einen Strand. Bis zum Sonnenuntergang ist es nicht mehr lange, also schlendern wir ein wenig herum. Obwohl keine wilden Felsklötze in der Brandung stehen und auch keine Wolken den Sonnenuntergang auffetten, ist es doch recht hübsch. Bei der Rückfahrt kommen wir drauf dass die Tankleuchte wohl schon einige Zeit leuchtet. Wir malen uns schon aus was zu tun ist wenn wir in der Nacht mitten im Nichts liegenbleiben. Doch wir schaffen es bis zum Motel und es hat sogar noch eine Tanke offen. Das Abendessen fällt -- wie so oft -- freilich aus. Der Ort ist einfach zu winzig, um zu der Zeit noch was anzubieten...