Tag 15: Von Shingletown zu Lee Vining beim Mono-Lake

An diesem Tag erwartete uns wieder eine längere Fahrt, inklusive einem Abstecher nach Nevada. Es gibt den üblichen kalten Starbucks-Kaffee (Bild 1), es gibt schöne Weiten mit komischen Farben zu bewundern (Bild 2, kommt leider nicht rüber), böswillige stachelige Dinge die sich in den Schuhsohlen festbeissen (Bild 3), unerwartete "red rocks" (Bild 4) und einen Baum voller Schuhe. Einige der Baum-Bilder sind hier übrigens bewusst stark bearbeitet. Ich sage das dazu, weil ich unsere Bilder ja eigentlich schon eher als "Doku" sehe, und nicht als "Kunst", die nichts mit der Realität zu tun haben muss. Das Oktoberfest haben wir leider versäumt, und bald kommt der Mono-Lake in Sicht. Wir beziehen unser (relativ teures) Motel in Lee Vining, und nach einem Eis müssen wir eh schon los zum See.

Beim Mono-Lake gibt es einen tollen Sonnenuntergang und Motive wie Sand am Meer. Eine tolle Location! Der Waldbrand-Rauch in der Luft trägt vermutlich dazu bei, die Stimmung besonders schön zu machen (wie wir ein paar Fotografen fachsimpeln hörten). Das Ufer ist richtig Mücken-verkrustet, und es gibt Streifenhörnchen und Hasen zu bewundern. Auch hier gestehe ich wieder, beim Bild in der 6. Zeile und 1. Spalte etwas kräftiger an den Regler gezogen zu haben. ;-)

Für's Abendessen sind wir wie üblich zu spät. Tsuki hat noch die Energie, im Ort ein paar Nachtfotos zu machen. Ich kümmere mich derweil um das tägliche Ritual: Akkus aufladen, Fotos kopieren, backuppen etc.