Tag 16: Vom Mono-Lake via Yosemite-Nationalpark nach Kingsburg

Auch im Yosemite brennt der Wald, und vor kurzem gab es Fälle der Pest. Weiters sind im Herbst keine Wasserfälle zu erwarten, da sich diese nur von Schmelzwasser ernähren. Trotzdem: Der Yosemite liegt auf dem Weg, und so fahren wir eben durch! Das Visitor Center amüsiert mit lustigen Büchern. Ein spiegelnder See und generell der Nordteil mit einem See und sanft gerundeten Granit(?)-Kuppen beeindrucken uns sehr. Dazu noch Sonne und fotogene Wölkchen. Spontan laufen wir einer Felsplatte etwas hoch und erhaschen tolle Ausblicke auf den See. Auch der berühmte Half-Dome lässt sich in der Ferne blicken.

Dann kommen wir in die "Kernzone" des Yosemite. Dort gibt es viel Verkehr und viele Bäume, die die Aussicht versperren. Wie erwartet gibt es trockene Wasserfälle. Die Wand des berühmten "El Capitan" kann durchaus beeindrucken, vor allem weil sich zwei Klettergruppen darin erspähen lassen. Leider ist es nun sehr dunstig vom Waldbrand und der klassische Shot ins Valley hinein ist relativ unbrauchbar. Als wir uns Kingsburg nähern, sieht man Licht-Effekte die wohl von einer Rauch-Schicht herrühren.

Bild 3: Man sieht die Spuren eines großen Wasserfalls...
Bild 4: Kletterer!
Bild 5: Wer findet die Kletterer? Links ist sogar noch ein anderes Team unterwegs.
Bild 6: Den blauen Sack des Kletterteams erkennt man noch als einen Pixel... :-)

Die Besteigung des Half Domes wäre natürlich spannend gewesen, doch dafür muss man wegen des Andrangs an einer kostenpflichtigen Lotterie teilnehmen. Das war mir dann doch zu blöd. Ein Abstecher zum Glacier Point wäre noch geplant gewesen, doch bei dem Dunst machte es wenig Sinn, und zudem wollten wir nicht zu spät bei der Unterkunft ankommen.

Fazit: Unser Highlight war jedenfalls die Strecke von Nordosten her, und nicht das Zentrum!